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Veranstaltungen

Do, 23.02.2012 - 16:30 Uhr

Frauen- und Mütterzentrum Bergen • Tummers Twiete 5 • Bergen

Meridian Dehnungskurs

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Fr, 24.02.2012 - 17:30 Uhr

Munster Touristik • Veestherrnweg 5 • Munster

Winterhuder Fährhaus- Kalender Girls

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Sa, 25.02.2012 - 10:00 Uhr

Waldbad • Lotharstraße 66 • Hermannsburg

Altpapierannahme am Waldbad

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Sa, 25.02.2012 - 14:00 Uhr

Frauen- und Mütterzentrum Bergen • Tummers Twiete 5 • Bergen

NEU WANDERN

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Sa, 25.02.2012 - 18:00 Uhr

Stadtbad Bergen • Bergen

Mitternachts - Fußballturnier

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Ausflugsziele

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Interaktive Karte der Region

Gedenkstätte Bergen-Belsen

Gedenkstätte Bergen-Belsen

Auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers erinnern Gräber und Mahnmale an das Leiden und Sterben der Häftlinge und Gefangenen. Ein Dokumentationszentrum informiert über die Geschichte der Opfer und des Lagers.

Verladerampe mit Waggon

Verladerampe mit Waggon

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Afrikamuseum in Sülze

Afrikamuseum in Sülze

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Waldarbeitmuseum in Becklingen

Waldarbeitmuseum in Becklingen

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Stadtbad Bergen

Stadtbad Bergen

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St. Lamberti-Kirche

St. Lamberti-Kirche

Die St.-Lamberti-Kirche ist die evangelisch-lutherische Stadtkirche im Zentrum Bergens. Die klassizistische Saalkirche wurde 1826 erbaut. Es handelt sich um einen dreischiffigen Bau mit heruntergezogenen Decken über den Emporen, der 1900 nach Osten erweitert wurde. Der getrennt stehende hölzerne Glockenturm stammt aus dem Jahr 1728.

Um 1900 wurde die Holztonnendecke im Mittelschiff mit einer ornamentalen Schablonenmalerei versehen, die bei der Renovierung der Kirche 1956 wieder entfernt wurde. Bei der gleichen Baumaßnahme wurde die Decke zur Vermeidung von Rissbildung mit einem Textilgewebe abgeklebt. Das Geläut: Die älteste Glocke (Dreikönigsglocke) stammt aus der Zeit um 1500 und befindet sich in einem eigenen Dachreiter. Das übrige Geläut (erhalten sind zwei Stahlglocken im Glockenturm) erhielt 1976 eine elektrische Läutemaschine durch die Herforder Elektricitätswerke Bokelmann & Kuhlo.

Heimatmuseum Römstedthaus

Heimatmuseum Römstedthaus

Mitten im Zentrum Bergens, Am Friedensplatz 7, befindet sich ein Ensemble von Gebäuden, die teilweise eine jahrhundertealte Geschichte haben. Das Haupthaus ist im Wohnbereich noch im Original - wie vor ca. 400 Jahren - erhalten. Ein kleiner Speicher und ein Bauerngarten sind noch von der alten Hofstelle vorhanden. Ein Nebengebäude und ein Treppenspeicher sind in neuerer Zeit dazu gesetzt worden.

Das Hauptgebäude ist die letzte Hofstelle in unserer Region, in dem noch am Originalstandort der Charakter des Rauchhauses von früher erhalten ist. Rußgeschwärzt sind in der Küche Decke und Wände vom Qualm des offenen Herdfeuers. Wurst und Speck hängen dort noch an den Wiemen - wie früher, als hier noch geräuchert wurde. Wohn- und Schlafräume präsentieren sich noch so, wie sie bis vor 100 Jahren aussahen. In den Wohnräumen und auf der Diele kann der Besucher sich auf Spurensuche nach dem bäuerlichen Leben und Wohnen aus früherer Zeit begeben.

Im Jahre 1912 wurde das bis dahin bewohnte Bauernhaus vom Heimatverein aufgekauft; die umfangreiche Sammlung des Präzeptors Friedrich Römstedt aus Bergen wurde hier eingerichtet und im Mai 1913 der Öffentlichkeit im neu gegründeten Heimatmuseum "Römstedthaus" zugänglich gemacht. Geradezu urzeitlich wird es dagegen auf dem Boden der Zehntscheune aus dem jahr 1660: Dort zeigt die archäologische Dauerausstellung ur- und frühgeschichtliche Funde.

Besuchen Sie die Fachwerkperle im Herzen von Bergen. Ab April öffnet das "Römstedthus" wieder die Türen für die Besucher.

Historische Wassermühle Müden

Wassermühle Müden

1438 erstmals urkundlich als Korn- und Sägemühle erwähnt, wurde sie bereits 1621 um eine Sägemühle jenseits des Örtze-Ufers erweitert, die ebenfalls durch ein Wasserrad betrieben wurde. Im Jahre 1912 wurde die alte Kornmühle durch eine neue leistungsfähigere ersetzt. Diese wurde damals, wie auch heute noch, mit Turbinen (max. Leistungskraft 45 PS) angetrieben.

Die Sägemühle wurde bis 1959, die Kornmühle bis 1965 genutzt. Von da an wurden sie als Lagerhallen zweckentfremdet und standen ab 1974 schließlich ganz leer. Von 1989 - 1997 wurde die inzwischen völlig baufällige Mühle neu aufgebaut und restauriert. Seit Juni 1997 befinden sich die Touristinformation, die Gemeindebücherei, ein Trauzimmer und mehrere Tagungs- und Ausstellungsräume in diesem Gebäude.

Wacholderwald Schmarbeck

Wacholderwald Schmarbeck

6,5 km nordöstlich von Müden befindet sich, nahe der kleinen Ortschaft Schmarbeck, der Wacholderwald. Direkt an der weitläufigen Heidefläche mit seinen knorrigen Wacholdern finden Sie einen Parkplatz, von dem aus Sie zu ausgedehnten Wandertouren starten können. Mit etwas Glück können Sie hier eine der letzten gehüteten Heidschnuckherden antreffen. Diese Heidfläche bietet sich auch besonders zu einer Erkundung mit dem Rad an, da hier ein befestigter Weg hindurch führt.

St. Laurentius-Kirche in Müden

St. Laurentius-Kirche in Müden

Sie werden es spüren: Dies ist kein Museum, sondern eine über die Jahrhunderte hinweg, bis heute liebevoll gepflegte und intensiv genutzte Gemeindekirche. Viele bauliche Eingriffe haben ihr Gesicht immer wieder verändert. Manche erklären sich das aus einem gewandelten Zeitgeschmack. Öfter aber ging es um bauliche Sicherungsmaßnahmen oder ein gestiegenes Platzbedürfnis. Ihren Charme hat sie sich jedoch bis heute erhalten.

Die Ursprünge der heutigen Kirche liegen im 14. Jahrhundert. Damals muss hier ein schlichter rechteckiger Bau gestanden haben. Die ehemalige Mauerkrone und die Lager für die Balken sind innen z.T. noch sichtbar.

Etwas Besonderes ist die alte Taufe aus Sandstein (ca. 1350), die nach langer Irrfahrt erst jetzt wieder ihre Heimat im hinteren Bereich der Kirche gefunden hat. Der obere Teil lag einige Jahrehunderte auf einem Hof in Gerdehaus, wo er als Behälter für Holzasche (zum Waschen benötigt) diente, bis er 1860 nach Hannover ins Museum kan. Der Fuß dagegen blieb bei der Kirche und lag bis 1985 unerkannt als Stufe vor dem Glockenturm.

Kieselgurrundwanderweg in Oberohe

Kieselgurrundwanderweg in Oberohe

In Oberohe, auf dem Gelände des Ferienparks Heidesee, ca. 8 km östlich von Müden finden Sie den im Juli 2008 neu eröffneten Kieselgur-Erlebnispfad.

Kieselgur - was ist das eigentlich? Hierbei handelt es sich um die abgelagerten kieselsäurehaltigen Schalen der mikroskopisch kleinen Kieselalgen. Die Vorkommen in der Lüneburger Heide sind über 300000 Jahre alt. Es war bis Mitte der 90er Jahre das älteste Abbaugebiet der Welt.

Wofür ist Kieselgur? Es gibt kaum ein Produkt, bei dessen Herstellung Kieselgur nicht verwandt wird. Es ist enthalten in Autoreifen, Radiergummi, Streichhölzern, Kosmetika, Zahnpasten, Farben und noch vielem mehr. Alfred Nobel nutzte das starke Aufsaugvermögen der Kieselgur, um das hochexplosive, flüssige Nitroglyzerin zu binden. Diese "zündende Idee" verhalf ihm zur Erfindung des Dynamits.

Haußelberg mit Gaußstein

Haußelberg mit Gaußstein

Rund um den 119 m hohen Haußelberg erstrecken sich schöne Heideflächen. Vom Wanderparkplatz aus erreichen Sie in ca. einer halben Stunden eine Schutzhütte von der aus Sie eine herrliche Fernsicht haben. Schon der deutsche Astronom und Physiker Karl-Friedrich Gauß nutzte 1828 den Haußelberg als Messpunkt der vom Königshaus Hannover angeordneten Landvermessung. Einen nachgebildeten "Gaußstein" finden Sie bei der Überquerung des "Bergrückens".

Wietzer Berg mit Lönsstein

Wietzer Berg mit Lönsstein

Aus Hermannsburg kommend liegt, ca. 1 km bevor Sie Müden erreichen, linker Hand die wohl bekannteste Heidefläche rund um Müden. Sanft erhebt sich der Wietzer Berg auf dessen "Rücken" sich das Lönsdenkmal befindet. Hier soll der berühmte Heidedichter gerne die Ruhe der Heide genossen haben. Vom direkt an der Heidefläche gelegenen Parkplatz können Sie über insgesamt 3 bis 4 km lange, schmale Wege diese Heidefläche erkunden.

Waldschwimmbad Herrenbrücke

Waldschwimmbad Herrenbrücke

Umgeben von einer großzügigen, parkähnlichen Anlage finden Sie das beheizte Waldschwimmbad Herrenbrücke. Von Anfang Mai bis Anfang September hat es seine Pforten geöffnet. Es ist ein 50 m Schwimmbecken mit angefügtem Sprungbecken, ein Nichtschwimmer- und ein Baby/Kleinkinderbecken vorhanden. Außerdem können Sie Volleyball, Basketball, Boccia, Tischtennis und Billard spielen. Verschiedenste Aktionen werden das Jahr über angeboten, wie zum Beispiel 24-Stunden-Schwimmen oder Meditations-Schwimmen am Abend.

Heidschnucken Hof Niederohe

Heidschnucken Hof Niederohe

Erleben Sie eine der letzten gehüteten Heidschnuckenherden "hautnah" bei dem Eintrieb auf ihrem Stammhof in Niederohe. Erfahren Sie in einem einstündigen Freiluftseminar unter alten Hofeichen alles Wissenswerte über die Heidschnuckenhaltung und - zucht heute und früher zur Zeit der Heidebauernwirtschaft.

Wild- und Kletterpark Müden

Klettern im Hochseilgarten

Auf zehn Hektar Fläche, entlang der ursprünglichen Örtze, sind hier Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu entdecken. Mit Rundwanderweg - entlang der Örtze, Biotop-Lehrpfad und Insektenhotel bietet der Wildpark Erholung und eine spannende Entdeckungsreise. Die Greifvogel-Flugschau, sowie die tägliche Fütterungstour mit dem Tierpfleger zu Elch, Wildschwein & Co. sind einige der Highlights.

Natur entdecken aus einer anderen Perspektive - Klettern im Wildpark - Fünf Parcours in bis zu 22 Meter Höhe, 68 Kletter-Elemente, Gesamtlänge bis zu 1200 Metern, Seilbahnfahrt , bis zu vier Stunden Kletter-Abenteuer, Klettern für Jedermann von 6 - 88 Jahren.

„Der Alte Friedhof“ mit Treppenspeicher

Alter Friedhof mit Treppenspeicher

Der "Alte Friedhof" wurde 1852 angelegt. Bis 1961 wurden dort die letzten Toten aus dem Kirchspiel Müden zur Ruhe gebettet. Um den "Alten Friedhof" vor dem Verwahrlosen zu bewahren hat sich 2001 ein Verein gegründet, der das Gelände in eine parkähnliche Anlage umwandelte. 119 noch erhaltene Grabsteine wurden in chronologischer Reihenfolge nebeneinander gelegt und verstreut liegende russische Soldatengräber zusammengeführt. Noch vorhandene Gräber wurden gepflegt, darunter auch die des Malers Fritz Flebbe und der Schriftstellerin Felicitas Rose, deren Roman "Heideschulmeister Uwe Karsten" zweimal verfilmt wurde.

Ein 200 Jahre alter Treppenspeicher wurde in mühevoller Arbeit von Schmarbeck nach Müden auf den Friedhof versetzt. Der alte Speicher zeigt im Erdgeschoss eine Ausstellung über die Entstehung und Bedeutung der Heidelandschaft.

Erinnerungsstätte Luftbrücke

Erinnerungsstätte Luftbrücke

Die 1948 eingerichtete, alliierte Luftbrücke war ein gigantisches Unternehmen, das eine enorme Logistik erforderte und aus ehemaligen Feinden Freunde werden ließ. Die Erinnerungsstätte Luftbrücker Berlin in Faßberg vermittelt einen Eindruck über die Anstrengungen und Beweggründe der Alliierten, die Freiheit Berlins zu garantieren.

Der Fliegerhorst Faßberg war einer der wichtigsten Pfeiler der Luftbrücke. So wurde von der damaligen Royal Air Force Station Faßberg die Versorgung Berlins mit Kohle sichergestellt. Insgesamt 539 112 Tonnen davon flogen britische und amerikanische Flugzeuge in das blockierte Berlin und Statistiken zählten bis zu 450 Starts und Landungen pro Tag.

In drei Nissenhütten und zwei geschlossenen Eisenbahnwaggons veranschaulichen Originalunterlagen und Ausstellungsobjekte, wie das alliierte Räderwerk funktionierte. Komplettiert wird die Ausstellung zudem durch den "FASSBERG-FLYER", eine C-47 der US-Air Force, die in Faßberg zum Einsatz kam.

Heidesee Müden

Heidesee

Hier finden Sie Ruhe und Erholung! Bei einem Spaziergang um den Heidesee (ca. 2,5 km) können Sie vieles rund um Flora und Fauna entdecken. Nehmen Sie Platz auf einer der Bänke und genießen Sie den Sonnenuntergang oder beobachten Sie die Segler auf dem Heidesee. Egal zu welcher Jahreszeit - ein Spaziergang um den See kann man immer wieder genießen.

Waldbad Hermannsburg

Waldbad

Erleben Sie pures Badevergnügen für Groß und Klein. Im Schwimmer-, Nichtschwimmer oder Kleinkindbereich werden Sie von 28° warmem Wasser verwöhnt. Liegestühle und beheizte Ruhebänke sowie Rutsche und Spielgeräte stehen zur Verfügung.

Örtzepark

Örtzepark

Über die Örtzebrücke geht es in den westlichen Teil Hermannsburgs. Nicht immer ist es im Örtzepark ruhig - hier z.B. bei einem Mittelaltermarkt.

Gemeindebücherei und Heimatmuseum

Gemeindebücherei und Heimatmuseum

Das Heimatmuseum in Hermannsburg wird durch den Förderkreis Heimatmuseum ehrenamtlich geführt. Während der Öffnungszeiten führen die Mitglieder die Besucher gern durch die mit viel Liebe zum Detail zusammengestellten Exponate und erklären ihre Bedeutung in der Vergangenheit. Jährlich wechselnde Sonderausstellungen zeigen Themen des historischen, ländlandwirtschaftlichen und dörflichen Lebens, oftmals auch in Bezug auf die Gegenwart.

Auf dem Außengelände finden jedes Jahr Veranstaltungen wie Backtag, die Hermannsburger Feierabende, Erntedankfest oder der Hermannsburger Weihnachtsmarkt statt. Dabei können ein umgesetzter und restaurierter Doppel- und Treppenspeicher, der historische Lehmbackofen und demnächst ein altes Häuslingshaus besichtigt werden. Ein gepflasterter Marktplatz, der typische Bienenzaun und der praktische Unterstand sind weitere Einrichtungen aus der Heidebauernzeit dieser Region.

Große Kreuzkirche

Große Kreuzkirche

Die Geschichte der Großen Kreuzkirche geht in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Der Erweckungsprediger Ludwig Harms (1808- 1865) rüttelte die Menschen in der Lüneburger Heide auf und scharte eine lebendige Gemeinde um sich.

Peter-Paul-Kirche

Peter-Paul-Kirche

Nach einem Brand wurde im 11. oder 12. Jahrhundert eine romanische Kirche errichtet. Diese Kirche brannte wohl nieder. Eine dritte, gotische, entstand um 1450. Die heutige Kirche wurde 1957 von Architekt Fendrich, Lübeck, völlig umgestaltet, um der wachsenden Gemeinde genügend Raum zu bieten.

Heideflächen in der Misselhorner Heide und im Tiefental

Heideflächen in der Misselhorner Heide und im Tiefental

In der Misselhorner Heide und im Tiefental sind die schönsten Heideflächen der Gemeinde Hermannsburg. Von den neugestalteten Wanderparkplätzen Misselhorn und Eicksberg (Tiefental) können die weitläufigen Heideflächen von Spaziergängern und Wanderern erkundet werden. Zur Zeit der Heideblüte ist der Anblick unvergleichlich, aber auch zu allen anderen Zeiten sind diese Flächen ein beliebtes Wanderparadies.

Ludwig-Harms-Haus

Ludwig-Harms-Haus

Das Ludwig-Harms-Haus zeigt in der Ausstellung „Candace“ anschaulich die Geschichte der Hermannsburger Mission und die Verbindungen zur heutigen Arbeit des ev.-luth. Missionswerkes (ELM). Zusätzliche Wechselausstellungen zeigen künstlerisches und aktuelles zu Themen, die mit der Mission verbunden sind.

Im Vorgarten des Ludwig-Harms-Hauses steht ein Weltkugelbrunnen, der die weltweite Partnerschaft der Mission symbolisiert. - Pastor Ludwig Harms gründete im Jahre 1849 die Hermannsburger Mission und sandte bald darauf die ersten Missionare mit dem Schiff „Candace“ nach Afrika. Bis in die heutige Zeit werden vom ELM junge Menschen ausgebildet und in die Welt geschickt.

Das Ludwig-Harms-Haus bietet seinen Besuchern außerdem eine traditionsreiche Buchhandlung mit einem umfangreichen Angebot, ein Weltladen mit Produkten aus fairem Handel sowie ein Café und Übernachtungsmöglichkeiten.

Barrierefreier Rundwanderweg Angelbecksteich

Ludwig-Harms-Haus

Als herausragendes neues Projekt wurde der barrierefreie Rundwanderweg in Oldendorf bei Hermannsburg verwirklicht. Dieser gut 1 Kilometer lange Rundweg mitten durch die Heide und um Angelbecksteich herum ist rollstuhlgerecht angelegt worden und auch für Familien mit Kinderwagen geeignet. Er zeichnet sich durch eine leicht befahrbare und kurze Strecke aus. Auch für Sehbehinderte ist der Weg durch taktile Wegbegrenzungen zu erkunden.

Der Rundweg ist mit einem Aussichtspavillon über dem Wasser und mit einigen Informationstafeln mit ertastbaren Darstellungen ebenfalls in Blindenschrift ausgestattet. Behindertengerechte Sitzplätze am See sowie die beliebten Holzliegen laden zum Verweilen ein.

Der Parkplatz liegt an der Landesstraße 281 zwischen Oldendorf und Queloh, in Richtung Dehningshof.

Deutsches Panzermuseum Munster

Deutsches Panzermuseum Munster

Das Deutsche Panzermuseum Munster ist eine gemeinsame Einrichtung der Stadt Munster und der Bundeswehr. Das Museum zeigt – eingebunden in die Zeitgeschichte – die Entwicklung der Truppengattungen der deutschen gepanzerten Kampftruppen und der Heeresaufklärungstruppe von den Anfängen bis zur Gegenwart. Ausgestellt sind deutsche Uniformen von 1866 bis heute sowie deutsche militärische Orden und Ehrenzeichen, Schriften und Dokumente von 1813 bis zur Gegenwart, Panzer und Fahrzeuge. Militärspielzeug, Handwaffen sowie Uniformen der NVA. Zu wechselnden Themenbereichen werden Sonderausstellungen gezeigt.

Golfplatz Kohlenbissen

Golfplatz Kohlenbissen

Sporterlebnisse genießen nicht nur Munsteraner auf dem Golfplatz Kohlenbissen, auch Gäste sind auf dem 9-Loch-Platz mit 18 Abschlägen, der Anfang der 60er Jahre nach schottischem Vorbild angelegt wurde, willkommen.

Das nahezu ebene Gelände ist durch Anpflanzungen und Baumgruppen lebhaft gegliedert und an drei Seiten von Wald umgeben. Die Roughs sind naturbelassen. Sie bergen eine Vielfalt typischer Heideflora, die die Golfrunde zu einem Naturerlebnis macht und dem Spieler unerwartete Schwierigkeiten bereiten können.

Flüggenhofsee

Flüggenhofsee

Zum Baden, Sonnen, Surfen, Spazieren, Angeln oder einfach zum Entspannen ist der Flüggenhofsee im Norden Munsters ein ideales Ausflugsziel. Der Flüggenhofsee ist ein naturbelassenes Gewässer mit Liegewiesen, Sandstrand und einem Spielplatz für die Kleinen.

Auf dem heutigen Gelände des Flüggenhofsees wurde im Tagebau Kieselgur abgebaut. Nachdem dieser Abbau eingestellt wurde, ist Anfang der 1960er Jahre der Flüggenhofsee entstanden. Seit Mitte der 1970er Jahre wurden die Ufer, durch die Stadt Munster begrünt und befestigt. So entstand ein Naherholungsgebiet für Munster und seine Gäste.

Allwetterbad

Altwetterbad

Das Allwetterbad am Sportpark Osterberg lädt Wasserratten zum Schwimmen und Genießen ein. Auf ein 25 m Sportbecken, eine 40 m lange Tunnelrutsche mit Zeitmessung und ein großes Erlebnisbecken sowie einen separaten Kleinkinderbereich können Wasserbegeisterte sich freuen.

Kino DEUTSCHES HAUS

Kino DEUTSCHES HAUS

Das Kino „Deutsches Haus“ gibt es in seiner heutigen Form seit 1965 und es verfügt über einen Saal mit ca. 250 Sitzplätzen, in dem sieben Tage die Woche aktuelle Filme gezeigt werden. Des Weiteren verfügt der Kinosaal über eine Bühne und Tontechnik, sodass dieser auch als Veranstaltungsort genutzt werden kann. Der Kinoeingang ist auf Mobilitätseingeschränkte ausgerichtet. Behindertengerechte Toiletten gibt es jedoch nicht.

Heimathaus Ollershof

Heimathaus Ollershof

Die Heimathausanlage Ollershof bildet zusammen mit der betriebsbereiten, unterschlächtigen Wassermühle sind das historische Zentrum von Munster. Zum Baudenkmal Ollershof gehören auch die Wagenremise, das Backhaus, der Treppenspeicher und die Schweinehäuser.

Der Ollershof selbst war einst Haupthaus eines Vollhofes und ist heute das älteste noch erhaltene Wohngebäude der Stadt. Es ist ein niedersächsisches Zweiständerhaus in Ziegelfachwerk unter reedgedecktem Satteldach. Der Hof wurde 1789 erbaut und bis ca. 1930 bewirtschaftet.

Heute wird der Ollershof zu repräsentativen Zwecken, Sitzungen, Bürgerversammlungen und kulturellen Veranstaltungen genutzt und steht für Trauungen zur Verfügung.

Dethlinger Heide

Dethlinger Heide

Für Naturliebhaber und Rad- und Wanderfreunde bietet die Dethlinger Heide im Südosten von Munster optimale Bedingungen. Auch zum Spazieren, Fotografieren oder Entspannen, vor allem zur Zeit der Heideblüte, ist es sehr lohnenswert.

Stadtpark mit Mühlenteich

Stadtpark mit Mühlenteich

Munster liegt in einer reizvollen Landschaft die zunächst durch das Örtzetal geprägt wird, das sich mit seinen parkähnlichen Uferbereichen durch die ganze Stadt zieht. Auch der Mühlenteich mit seinem Park, das grüne Herz der Stadt, wird von der Örtze durchflossen.

St. Urbani-Kirche

St. Urbani-Kirche

Die St. Urbani Kirche zählt zu den schönsten alten Heidekirchen. Wenige Teile des ersten steinernen Kirchbaues aus dem 13. Jahrh. sind noch erhalten. Nach der Zerstörung 1519 wurden die beschädigten Teile der Kirche durch Ziegelmauerwerk ersetzt. Der Turm konnte die schwere Glocke nicht tragen und so wurde ein hölzerner Glockenturm neben die Kirche gesetzt. 1881 wurde die Kirche um das Querschiff im neugotischen Stil erweitert. Ende des 19. Jahrh. schuf der Künstler Wladimir Rudolf die Figur des Kirchenpatrons St. Urban und den „Außen-Altar“ mit 9 Skulpturen, 4 Reliefs und 6 Rosetten.

Das Innere der Kirche zeigt sich heute als gotischer Raum, den niedrige Spitzbögen mit Querrippen auf vierkantigen Pfeilern überspannen. Mittelpunkt des harmonischen Raumes ist der geschnitzte Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert. Er ist ein Passionsaltar: das Hauptbild zeigt die Grablegung Christi, links davon die Kreuztragung und rechts die Höllenfahrt. Über dem Altaraufsatz befindet sich eine Kreuzigungsgruppe. Das bronzene Taufbecken stammt aus dem Jahre 1432. Es ist eines der schönsten in der hiesigen Gegend. Vier Stützfiguren tragen das Becken, auf dem in Reliefs die Kreuzigung, Maria mit dem Christuskind und Johannes der Täufer dargestellt sind.

Schafstallkirche St. Martin

Schafstallkirche St. Martin

Inmitten eines kleinen Heideareals mit Wacholder, Kronsbeerenbüschen und Wildblumen, ist die Schafstallkirche eingebettet in die ursprüngliche Landschaft am Waldrand des Heidbergs. Der über 150 Jahre alte Schafstall hat seinen Ursprung in Kohlenbissen bei Munster. Vor dem Abriss bewahrt, wurde die gesamte Holzkonstruktion des Schafstalles im Oktober 1987 Stück für Stück dort abgebaut und auf einem Feldsteinfundament unter kirchenarchtitektonischen Gesichtspunkten am heutigen Standort wieder aufgebaut. So wurde die bisher einzigartige Schafstallkirche Wirklichkeit. Die Schafstallkirche ist der gelungene Versuch, Kultur und Natur der Heidelandschaft mit einem Kirchenbau zu verbinden.

Stadtbücherei

Stadtbücherei

Die Stadtbücherei ist Munsters Kommunikationszentrum für Jung und Alt. Außer den fast 30.000 Medien wie Bücher, CDs, DVDs Spielen, Hörbüchern, CD-ROMs und Lexika, die hier kostenlos ausgeliehen werden können, stehen auch öffentliche kostenfreie Internetplätze zur Verfügung. In dem großzügigen Gebäude befinden sich viele gemütliche Leseecken und eine extra Kinder- und Jugendbücherei sowie ein separates Lesecafe, welches auch mit vielen aktuellen Zeitschriften ausgestattet ist.

Peetshof mit Heimatmuseum

Peetshof mit Heimatmuseum

In zentraler Lage befindet sich der 11.000 m² große Peetshof, der 1874 erbaut wurde und sich noch im originalen Zustand präsentiert. Der Erwerb des ehemaligen Vollhofes durch die Gemeinde 1987 war von weit reichender kultur- und kommunalpolitischer Bedeutung. Der Peetshof wurde umgebaut und Stück für Stück mit gesammelten antiquarischen Möbeln und Geräten, die etwa um 1900 den Alltag auf dem Lande bestimmten, ausgestattet. Aus diesem Grund beherbergt der Hof heute ein bäuerliches Museum, ein Landwirtschaftsmuseum, ein Torfmuseum und ein Imkermuseum. Diverse Feste sind neben den drei Frühschoppen des Verkehrsvereins und dem Sommerfest des Heimatvereins alljährlich wiederkehrende Höhepunkte der Veranstaltungsreihen auf dem Peetshof, auf dem auch zahlreiche Trauungen stattfinden.

St. Jakobi-Kirche

St. Jakobi-Kirche

Die jetzige Kirche ist im neugotischen Stil 1876 vom Konsistorialbaumeister Conrad Wilhelm Hase errichtet worden, die Baukosten betrugen 53.000 Reichsmark. Außen wie innen zeigt die Kirche Merkmale eines reifen Stils: Schlichtheit, Ausgewogenheit und die Vorliebe für einfache, unverdeckte Materialien wie Backstein und Holz. Bei all dem zeigt sich seine Orientierung an norddeutschen Vorbildern der späten Backsteingotik. Die Kirche ist in ihrer Grundstruktur eine dreischiffige Hallenkirche mit vier Jochen, Querhaus und 5/8-Chorschluss. Das mittlere der drei Kirchenschiffe ist höher und deutlich breiter als die gangartigen Seitenschiffe. Hervorgehoben ist auch das Querhaus, dessen Joch um ein Drittel breiter ist als eines der Joche des Langhauses.

Turm und Glocken

Den aus Holz gebauten Kirchturm von 1545 hat man weiter benutzt. Er trägt drei große Glocken, von denen die älteste 1564 von einem durch Wietzendorf reisenden Glockengießer gegossen wurde: "Anno 1564 gos mich Valtein Brom zu Witzendorp zu der Zeit do Carsten Siverden, Heinrich zu Redinck, Micchel zum Broke Kercksworen waren." Die beiden anderen Glocken lösten 1970 und 1972 zwei Glocken aus dem 18. Jahrhundert ab.

Südseecamp mit Badeparadies

Südseecamp mit Badeparadies

Das Südsee-Badeparadies ist ein Erlebnisbad mit subtropischen Charakter, das vor allem Familien mit Kindern sehr gut gefällt. Neben dem modernen Wellenbad gibt es einen Wildwasserkanal, einen Wasserfall, eine breite Familienrutsche sowie mehrere Whirlpools. Das Bad ist Teil des 5-Sterne-Campingplatzes Südsee-Camp in Wietzendorf, günstig an der A7 und doch idyllisch zwischen Wäldern und Feldern gelegen. Es ist für jedermann geöffnet, nicht nur für Campinggäste.

Was(s)erwandern

Was(s)erwanderweg

Der Was(s)erwandern Rundweg in Wietzendorf wurde als ein herausragendes Projekt im Rahmen des Regionamanagements "Kulturraum Oberes Örtzetal" im Jahr 2006 eingeweiht. Der rund 10 km lange Rundweg führt zum Teil an der Wietze entlang und ist mit vielen Informationstafeln, Ruhebänken und Picknickplätzen ausgestattet.

Außerdem wird eine Furt durch die Aue vom Peetshof aus als gesunde Wassertretstelle angeboten, die Renaturierung der Aue und der Wietze und ihrer begleitenden Talauen erklärt und auf den Aussichtsturm bei den ehemaligen Wasserpoldern der Stärkefabrik im Naturschutzgebiet Wietzendorf hingewiesen, das heute ein wichtiges Rückzugsgebiet für Wasservögel geworden ist.

Feuchtwiesen- u. Moorlehrpfad

Feuchtwiesen- u. Moorlehrpfad

Die „Radewiesen“ sind ein schon seit über 200 Jahre existierendes feuchtes Wiesengelände, das bereits in der Kurhannoverschen Landesaufnahme 1778 nachgewiesen und früher von bäuerlichen Betrieben genutzt wurde, die hier Gras mähten, Heu machten oder auch Vieh weiden ließen. Als dies nicht mehr rentabel war, sollten viele der kleinen Flächen, die von den Eigentümern nicht mehr selbst genutzt wurden, an andere landwirtschaftliche Betriebe verpachtet oder verkauft werden. Die Folge wäre eine Intensivierung der bisherigen Nutzung, der Umbruch von Grünland in Ackerfläche und Aufforstung gewesen.

Um das zu verhindern, pachtete die Jugend-Naturschutzgruppe Wietzendorf 1985 einige für den Natur- und Artenschutz wertvolle Flächen in den Radewiesen an. Die Radewiesen als extensiv genutztes Feuchtgrünland stellen inzwischen ganzjährig einen wertvollen Rastbiotop dar, der durch den Moor- und Feuchtwiesenlehrpfad erlebbar gemacht wird. Sehr informativ ist der Feuchtwiesen- und Moorpfad, auf dem die Spaziergänger die Radewiesen und das Pastorenmoor, typische Pflanzen- und Tierarten kennenlernen können.

Becklingen War Cemetery

Becklingen War Cemetery

Der Becklingen War Cemetery ist eine Kriegsgräberstätte, die unter Leitung der Commonwealth War Graves Commission erbaut wurde und betreut wird. Dieser Soldatenfriedhof liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Wietzendorf in der Nähe der Ortschaft Becklingen im Ortsteil Getrudenhof. Der Commonwealth Soldatenfriedhof wurde im Jahre 1951 angelegt, die gewählte Lage, an einem leichten Hang, erlaubt einen Überblick über die Lüneburger Heide. Diese Stelle wurde ausgewählt, da sie landschaftlich an den Timeloberg am Ortsrand von Wendisch Evern erinnerte. Hier unterzeichnete eine deutsche Delegation unter Leitung von Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg am 4. Mai 1945, im Beisein des britischen Feldmarschalls Bernard Montgomery, die Urkunde zur bedingungslosen Kapitulation im norddeutschen Raum.

Auf diesen Zentralfriedhof in der Lüneburger Heide wurden aus einem Umkreis von ca. 80 km mehrere kleinere Friedhöfe und Einzelgräber, in denen Gefallene und Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges bestattet waren, zusammengeführt. Die meisten Opfer stammten aus den letzten zwei Monaten vor dem Kriegsende. 2086 Briten, 140 Kanadier, 79 Australier, 38 Neuseeländer, 2 Südafrikaner, 1 Grieche, 19 Polen, 5 Russen, 2 Jugoslawen und 29 Personen mit unbekannter Nationalität fanden auf diesem Soldatenfriedhof ihre letzte Ruhestätte.

Sowjetischer Kriegsgräberfriedhof

Sowjetischer Kriegsgräberfriendhof

Auf dem sogenannten "Russenfriedhof" ruhen ca. 16.000 sowjetische Kriegsgefangene, die im nahe gelegenen Stalag XD (310) Wietzendorf (Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlager Wietzendorf) Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden. Die ersten Transporte mit sowjetischen Kriegsgefangenen trafen im Juli 1941 im Lager ein. Unterkünfte für die Gefangenen gab es zunächst nicht. Anfangs gruben sie sich Erdhöhlen, später errichteten sie Baracken. Die Verpflegung der bei ihrer Ankunft zumeist stark geschwächten Gefangenen reichte kaum zum überleben. Die katastrophalen hygienischen Bedingungen führten dazu, dass im November 1941 eine Fleckfieber Epidemie ausbrach.

Bis zum Frühjahr 1942 starben mehr als 14.000 Gefangene an Hunger, Kälte, Fleckfieber und anderen Krankheiten. Im Sommer 1942 wurde das Lager Wietzendorf als „Zweiglager“ vom Stalag XB Sandbostel übernommen und bis August 1943 in geringem Umfang weiterhin mit sowjetischen Kriegsgefangenen belegt. Außerdem diente das Lager 1942/43 zur Durchschleusung sowjetischer ziviler Zwangsarbeiter. Auch unter diesen gab es Todesopfer, die ebenfalls hier begraben sind.

Die auf den 3 Gedenksteinen genannten sowjetischen und polnischen Kriegstoten wurden im Jahre 1968 aus dem Landkreis Gifhorn hierher umgebettet. Das Mahnmal wurde kurz nach dem Krieg noch im Jahr 1945 auf Anweisung der sowjetischen Militärmission errichtet.

Rathaus

Rathaus

1990 wurden das Rathaus und das Rathausgrundstück im Rahmen der Dorferneuerung völlig neu gestaltet. Das um 1860 als Kötnerstelle errichtete Gebäude, in dem an 1920 die Familie Meyer eine Gaststätte mit Getreidehandel betrieben hatte, wurde seit etwa 1970 von der Gemeinde als Rathaus, Polizeistation und Sitz des Verkehrsvereins genutzt. Die Außenfassade wurde so behutsam renoviert, dass der ursprüngliche Charakter des Gebäudes als Ortsmittelpunkt erhalten blieb. Innen wurde das Rathaus den Ansprüchen an eine moderne Verwaltung angepasst. Heute arbeiten zwölf engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus, außerdem ist dort noch immer die Polizeistation mit zwei Mitarbeitern untergebracht. Zur Belebung des Gebäudes trägt auch die vom Heimatverein Peetshof ehrenamtlich betriebene Lesestube im Rathaus bei.


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