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Wasser & Moore

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FlussWaldErlebnispfad

Der FlussWaldErlebnispfad führt Sie durch das wunderschöne Urstromtal der Örtze. Erleben Sie spielerisch Wald und Wasser. Entdecken Sie ungewöhnliche Perspektiven. Lassen Sie sich entführen in die Schönheit dieser FlussWaldlandschaft.

Das die Örtze bis heute nichts von Ihrer Ursprünglichkeit eingebüßt hat, werden Sie erleben bei einem Rundgang auf dem „großen oder kleinen FlussErlebnispfad“ oder dem „großen oder kleinen WaldErlebnispfad“. Wanderstrecken von 3 km bis 20 km sind ausgeschildert und viele Attraktionen warten unterwegs auf Sie. (Start: Touristinfo Müden/Örtze, Unterlüßer Str. 5, 29328 Faßberg-Müden, Tel. 05053-989222)

Flusswalderlebnispfad Karte

Was(s)erwandern Rundweg in Wietzendorf

Der Was(s)erwandern Rundweg in Wietzendorf wurde als ein herausragendes Projekt im Rahmen des Regionamanagements "Kulturraum Oberes Örtzetal" im Jahr 2006 eingeweiht. Der rund 10 km lange Rundweg führt zum Teil an der Wietze entlang und ist mit vielen Informationstafeln, Ruhebänken und Picknickplätzen ausgestattet.

Außerdem wird eine Furt durch die Aue vom Peetshof aus als gesunde Wassertretstelle angeboten, die Renaturierung der Aue und der Wietze und ihrer begleitenden Talauen erklärt und auf den Aussichtsturm bei den ehemaligen Wasserpoldern der Stärkefabrik im Naturschutzgebiet Wietzendorf hingewiesen, das heute ein wichtiges Rückzugsgebiet für Wasservögel geworden ist.

Den genauen Verlauf und weitere Details kann man dem Flyer zum Download entnehmen.

Broschüre Was(s)erwandern (3481 kB)

Feuchtwiesen- und Moorlehrpfad

Die „Radewiesen“ sind ein schon seit über 200 Jahre existierendes feuchtes Wiesengelände, das bereits in der Kurhannoverschen Landesaufnahme 1778 nachgewiesen und früher von bäuerlichen Betrieben genutzt wurde, die hier Gras mähten, Heu machten oder auch Vieh weiden ließen. Als dies nicht mehr rentabel war, sollten viele der kleinen Flächen, die von den Eigentümern nicht mehr selbst genutzt wurden, an andere landwirtschaftliche Betriebe verpachtet oder verkauft werden. Die Folge wäre eine Intensivierung der bisherigen Nutzung, der Umbruch von Grünland in Ackerfläche und Aufforstung gewesen.

Begrüßungsschild Radewiesen
Begrüßungsschild Radewiesen

Um das zu verhindern, pachtete die Jugend-Naturschutzgruppe Wietzendorf 1985 einige für den Natur- und Artenschutz wertvolle Flächen in den Radewiesen an.

Bereits im Frühjahr 1987 wurden weite Teile der Radewiesen als schutzwürdig beurteilt und ein erhebliches Interesse an der Erhaltung der vorhandenen (Feucht-)Wiesen festgestellt.

Die Gemeinde Wietzendorf konnte danach mit entsprechenden Zuschüssen rund 30 von den rund 55 ha der Gesamtfläche der Radewiesen ankaufen oder anpachten. Während weitere 4,2 ha im Eigentum des Landkreises Soltau-Fallingbostel stehen, wurden von der Naturschutzgruppe Wietzendorf e. V. (früher Jugend-Naturschutzgruppe Wietzendorf) noch zusätzlich ca. 5 ha angepachtet.

Durch extensive Bewirtschaftung entwickeln sich auf diesen Flächen standorttypische Pflanzengesellschaften und -arten des Feuchtgrünlandes und ein Brut- und Nahrungsgebiet für bestandsbedrohte Wiesenvogelarten, wie z. B. Kiebitz, Großer Brachvogel oder Bekassine.

Die Radewiesen als extensiv genutztes Feuchtgrünland stellen inzwischen ganzjährig einen wertvollen Rastbiotop dar, der durch den Moor- und Feuchtwiesenlehrpfad erlebbar gemacht wird. Sehr informativ ist der Feuchtwiesen- und Moorpfad, auf dem die Spaziergänger die Radewiesen und das Pastorenmoor, typische Pflanzen- und Tierarten kennenlernen können.